Jahresrückblick 2025
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- 31. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Dieses Jahr konnte 4aqua mit verschiedenen Aktivitäten die Stimme des Wassers in der Schweiz stärken. Neben Gesprächen mit Parlamentarier/-innen sowie der Lancierung politischer Vorstösse beteiligte sich 4aqua insbesondere an drei Vernehmlassungen und intensivierte die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden. Hervorzuheben ist auch ein Workshop im März, an dem rund 50 Fachleute von 4aqua gemeinsam aktuelle Herausforderungen im Gewässerschutz diskutierten und die Ziele für die nähere Zukunft festlegten.
Ergänzung Personal: Die Geschäftsstelle wurde um Kaja Widmer (MSc Umweltnaturwissenschaften ETH) ergänzt. Das Kernteam wurde durch Jeannette Lippuner (Juristin und Expertin für Wasserrecht) sowie Vivian Hauss (Umweltingenieur ETH) verstärkt. Weiter wurde die Begleitgruppe um Daniel Rensch, Bernhard Wehrli, Jean-Marc Stoll, Johny Wüest, Lars Willi, Samuel Renggli und Heinz Habegger verstärkt.
Erhöhte Medienpräsenz: Dank sechs Medienmitteilungen und der regelmässigen Beantwortung von Medienanfragen war 4aqua medial präsent. Beispiele sind der Faktencheck zur Motion Müller und die Artikel Vergiftetes Versprechen und Schweiz verliert die Autonomie bei der Zulassung von Pestiziden in der NZZ am Sonntag.
Entwicklung von Lösungen: Auf der Website publizierte 4aqua fundierte Informationen und entwickelte konkrete Ansätze, etwa das Projekt DrainWise, das beim Ideenwettbewerb ClimaNow den 4. Platz belegte.
Politische Einflussnahme: 4aqua unterstützte Parlamentarier/-innen mit Factsheets zu verschiedenen Geschäften, darunter auch zur Motion "Das Schweizer Gewässermonitoring an dasjenige der EU angleichen". Zudem wandte sich 4aqua mit einem offenen Brief an den Bundesrat und das Parlament, um auf den schrittweisen Abbau des qualitativen Gewässerschutzes aufmerksam zu machen. 4aqua war an drei politischen Vorstössen direkt beteiligt.
Beteiligung am Gesetzgebungsprozess: Im Rahmen der laufenden Revision der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) reichte 4aqua eine kritische Stellungnahme ein. Darin forderten wir unter anderem ein grundsätzliches Verbot von PFAS sowie den Verzicht auf den Einsatz von Bioziden im Wald. Weiter haben wir uns zum Teil Lebensmittelabkommen der Bilateralen 3 mit einer fachlichen Stellungnahme beteiligt. Aktuell arbeiten wir an unseren Stellungnahmen für die Revision des Gewässerschutzgesetzes und der Gewässerschutzverordnung.
Vernetzung: 4aqua pflegt den regelmässigen Austausch mit Verbänden und NGOs im Bereich Wasser und engagiert sich aktiv im fachlichen Diskurs. In der Sondersession im Mai war 4aqua im Bundeshaus und hat den Diskurs mit den Parlamentarier/-innen vorangetrieben – stets auf parteiunabhängiger Basis. Zudem unterstützte 4aqua den Blue Summit und war vor Ort, um sich aktiv in die Diskussionen einzubringen.
Netzwerk & Anlässe wachsen: Seit Januar konnte 4aqua 60 neue Fachleute als Mitglieder gewinnen und zählt nun insgesamt 160 engagierte Expert/-innen. Im März trafen sich rund 50 von ihnen zu einem Workshop, um aktuelle Herausforderungen im Gewässerschutz zu diskutieren und gemeinsame Ziele zu definieren. Im Oktober organisierte 4aqua eine Vortragsreihe an der Eawag, bei dem Marion Junghans zur Bedeutung von ökotoxikologischen Grenzwerten und Adrian Ettwein zum Bundesgerichtsentscheid Tefluthrin referierten.
Sensibilisierung in den sozialen Medien: Die Reichweite auf LinkedIn LinkedIn (43’478 Views) und Instagram (18’534 Views) wurde deutlich gesteigert. Das Netzwerk wuchs um 78 % auf LinkedIn und um 38 % auf Instagram.
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