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Unser Fazit nach der Behandlung der parlamentarische Initiative 19.475 in der WAK-S

Die WAK-s hat am 19. Januar über die parlamentarische Initiative 19.475 beraten und sich in zwei von drei Punkten dem Nationalrat angeschlossen. Unser Fazit: Die Trinkwasserinitiative ist die einzige Lösung.

Die PaIv, wie sie nach der Behandlung der WAK-S jetzt aussieht, wird für die Trinkwasserversorgung rasch Verbesserungen bringen, wenn die Sache mit den Zuströmbereichen geklärt ist. Solange die nicht geklärt ist, wird aber nicht viel gehen. Nicht vergleichbar griffig wie bezüglich Pestizide ist die PaIv für die Oberflächengewässer. Das grosse Manko ist, dass eines der drängendsten Umweltprobleme, nämlich die Überdüngung der terrestrischen Ökosysteme, nicht angegangen wird, weil die riesigen Nährstoffüberschüsse der Landwirtschaft von 100‘000 T Stickstoff pro Jahr nicht verbindlich reduziert werden.


Unverständlich für 4aqua - jedoch offenbar typisch für den Bauernverband SBV - ist, dass er die von Bundesrat und der Wirtschaftskommission des Ständerats vorgesehene Nährstoffreduktion aus der Landwirtschaft um 10-20 % mit aller Kraft und auch erfolgreich verhinderte. Das heisst, der SBV ist nicht bereit, seine Nährstoffüberschüsse an die Umwelt um 10-20 % in den nächsten 10 Jahren zu reduzieren. Nur die andern (sprich die ARA's) sollen ihre Belastungen senken, der SBV beteiligt sich nicht.


Da zudem die Agrarpolitik 22+ verschoben wurde und die parlamentarische Initiative keine verbindlichen Reduktionen der Nährstoffe vorsieht, ist die Trinkwasserinitiative die einzige Lösung, die jetzt eine Verbesserung verspricht. Daher unterstützen wir diese Initiative!



Medienmitteilung der WAK-S zur parlamentarischen Iitiative:

MM_WAK-S_Januar_2021
.pdf
PDF • 15KB


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